JÖRG KREMER

MARKETER

by

NATURE

Jörg Kremer, Marketer by Nature, Brander, Storyteller, Fotograf , Flaneur

Die liebe ich, die Unmögliches begehren.
Das Besondere als lustvolle Methode

Es gibt eine stille Epidemie im deutschen Marketing. Sie trägt keinen dramatischen Namen, verbreitet sich geräuschlos und tötet langsam, was einmal lebendig war: Bedeutung. Agenturen produzieren Decks, Berater verkaufen Frameworks, Algorithmen optimieren Klickraten. Und am Ende sieht alles aus wie alles andere. Glatt. Funktional. Tot.

In diese Welt der hochpolierten Mittelmäßigkeit trete ich. Und ich störe. Absichtlich.

Was mich unterscheidet, ist keine Frage des Handwerks. Handwerk können viele. Es ist eine Frage der Haltung. Als Marketer by Nature behaupte ich: Marketing wird nicht erlernt, es wird gelebt. Wirkung entsteht nicht aus Prozessen, sondern aus Menschen, die bereit sind, etwas zu riskieren.

Seit 25 Jahren wende ich Neurowissenschaft auf Marketing an. Der Mensch denkt nicht, bevor er fühlt, er fühlt immer zuerst, und tut dann so, als hätte er gedacht. Wer das versteht, kommuniziert anders. Wer das ignoriert, kommuniziert Leere ins Leere.

Beim Branding sage ich etwas, das provoziert, weil es wahr ist: Die große Kunst besteht darin, an den richtigen Stellen sicher Nein zu sagen. Nein als kreativer Akt. Nein als Liebeserklärung an das Wesentliche.

Was die meisten Freiheit nennen, überall aufzutauchen, jeden Trend mitzumachen, ist Beliebigkeit. Und Beliebigkeit ist die teuerste Form der Kommunikation, weil sie nichts zurückgibt. Keine Bindung. Keine Marge. Keine Resilienz.

Beim Storytelling sage ich etwas Einfaches und Erschütterndes: Keine Story zu haben, ist auch eine Story und sicher nie die gute. Unternehmen, die glauben, Kommunikation durch Nicht-Kommunikation vermeiden zu können, haben nicht verstanden, dass die Stille auch eine Botschaft ist. Eine sehr laute. Meistens die falsche.

Meine Fotografie: Ich fotografiere nicht, um Bilder zu machen. Ich fotografiere, um zu verstehen. Gesichter als Landschaft. Nähe als Haltung, nicht als Technik. Was ich Unternehmen damit anbiete, ist das Gegenteil glatter Oberflächen. Bilder, die nicht gefallen wollen, sondern berühren. Manchmal irritieren. Das ist tapfer in einer Welt, die lieber Gefallen will als berührende Wahrheit.

Was ich letztlich anbiete, lässt sich nicht in einem Leistungsverzeichnis zusammenfassen. Ich verkaufe keine Stunden, keine Pakete. Ich verkaufe die Chance, dass etwas entsteht, das vorher nicht da war. Substanz statt Vorbereitung. Klarheit statt Fleiß. Bedeutung statt Reichweite.

Das ist das Seltenste im Marketing. Und das Teuerste, worauf man verzichten kann.

Begehren Sie! Jetzt!

NEUROMARKETING

Seit der Jahrtausendwende hat sich der Blick auf den Menschen geändert. Plötzlich konnten Wissenschaftler in den Menschen schauen. Genauer gesagt, ins Gehirn. Die Euphorie war riesig. Das Neuromarketing war geboren.

Ich persönlich war völlig fasziniert. Seit 25 Jahren wende ich das wachsende Wissen um die Funktionen des Gehirns jetzt im Marketing an. Die anfängliche Euphorie war größer als die Realität. Dennoch haben sich mehr Möglichkeiten ergeben, das Marketing noch anregender werden zu lassen. Diese neue biologische Dimension um die Dimension der digitalen Möglichkeiten ergänzt, macht diese Form des Marketings sehr wirkungsmächtig. Wo klassisches Marketing beschwerlich wird, an Grenzen stößt, beginnt die Faszination des Neuromarketings.

Gerade findet die nächste Revolution im Marketing statt. Künstliche Intelligenz verändert die Welt. Diese im Marketing nur so eingesetzt, dass am Ende nicht nur die Maschinen zusammen kommunizieren, sondern der Mensch im Fokus bleibt – auch dafür sorgt das Einbinden des Wissens um das Gehirn und damit auch um das Herz der Menschen.

Nicht selten werde ich gerufen, wenn Agenturen oder Berater schon eine Chance hatten und diese nicht genutzt haben. Ich liebe die, die scheinbar Unmögliches begehren. Bisher war immer etwas möglich!

BRANDING

Marken eröffnen sich heute schier unerschöpfliche analoge und digitale Möglichkeiten, sie weiterzuentwickeln. Als durch und durch positivem Mensch fällt mir der nächste Satz persönlich schwer. Er ist aber die Essenz des Brandings:

«Die große Kunst des erfolgreichen Brandings besteht darin,
an den richtigen Stellen sicher nein zu sagen.»

Manchmal sind es einzelne Worte, ein Bild, eine Farbe, die ein „ja“ bekommen haben, unachtsam genutzt werden und eine Marke extrem schwächen. Solche Schwächungen sind nicht unbedingt laut, nicht dramatisch und doch vernichten sie Wirkung, die man mühsam aufgebaut hatte. Nur weil man einmal zu wenig nein gesagt hat. Ich sage nein für Sie oder lehre Sie, an den richtigen Stellen nein zu sagen. Welche genau das sind, sagt uns die Wissenschaft, die Erfahrung und das Gefühl.

Ich schaffe Sicherheit im Branding, weil es sich der Beliebigkeit entzieht und damit klare Vorgaben entstehen, richtig nein sagen zu können. Das erschafft Marken, macht Marken stark und erleichtert deren Führung im Tagesgeschäft enorm. Und nein, Branding wird dabei nie zum Zwang oder zur Last im Marketing. Es bleibt eine Lust, eine Energie, die Großes möglich macht. Eine stabile Marke macht Liebe, schafft Bindung, sichert Marge und macht resilient gegen die Unbillen der nackten Realität. Lassen Sie uns Liebe machen.

Storytelling

Wenn man jemandem die Macht guter Geschichten erklären muss, interessiert dieser Mensch sich nicht für Marketing, nicht für Werbung. Er wird diese Worte gar nicht lesen. Sie und ich kennen die Macht, die Wucht, die überwältigende Kraft, die Geschichten haben. Der Nachteil daran, eine schlecht erzählte Geschichte hat auch diese Kraft. Nur in die falsche Richtung. Und keine Story zu haben, ist leider auch eine Story und sicher nie die gute, die Macht in die richtige Richtung hat.

Der Zauber, den Worte haben können, wenn man sie richtig zu nutzen weiß, ist unbeschreiblich – auch wenn ich ihn beschreiben kann. Ich muss ihn beschreiben können, denn nur dann kann man große Geschichten erzählen. Für Unternehmen, für Marken, für Produkte, für Kampagnen, für den Vertrieb, für die Finanzen – und besonders für die Menschen, die Kunden werden und bleiben sollen.

Dem Anfang wohnt Zauber inne. Lassen Sie uns zusammen zaubern.

FOTO + FILM

Es war immer eine Liebe da zwischen meiner Nikon und mir. Mit der Digitalfotografie wurde aus der Liebe eine tiefe Leidenschaft. Heute fotografiere ich mit Liebe, Leidenschaft – und noch immer mit einer Nikon.

Dass ich Marketer, Brander und Storyteller bin, macht meine Fotografie besonders. Sie kann gezielt wirksam sein, Geschichten erzählen, berühren und Kommunikationsziele erreichen – aber auch einfach schön sein und begeistern. So entstehen Kampagnenmotive, individuelle Portraits, Eventfotos und freie Fotos. Meine Fotografie hat natürlich Grenzen. Aber bis dahin… Sie werden es sehen…  …wenn Sie mich fragen.

Ab Mitte 2026 biete ich auch Bewegtbild bis hin zur RED Qualität an. Vom kurzen Clip für soziale Medien bis hin zum Kurzfilm, der Produkte, Ideen, Ziele oder Image zum Inhalt hat. Provozierende, inspirierende und kreative Umsetzungen liegen mir besonders. Soll es eher „normal“ sein, fühle ich mich oft unterfordert. Also reizen Sie mich mit Ihren Wünschen.

Über meine Fotografie (Auszug aus Interview in 2026):

„Ich fotografiere nicht, um Bilder zu machen. Ich fotografiere, um etwas zu verstehen, das sich oft erst im Moment des Betrachtens zeigt. Meine Portrait- und Peoplefotografie stellt kein Portfolio im klassischen Sinn dar, sondern ist ein fortlaufendes Gespräch – leise, manchmal zögerlich, aber immer von direkter Aufrichtigkeit.

Gesichter interessieren mich nicht als Oberfläche, sondern als Landschaft. Ich suche nicht nach Perfektion, sondern nach einem Moment, in dem Wahrheit aufscheint. In dieser Haltung fühle ich mich verbunden mit dem Blick eines August Sander. Nicht in seiner Systematik, sondern in seinem Respekt vor dem Gegenüber. Ich versuche, Menschen nicht zu formen, sondern ihnen Raum zu geben, sich selbst zu zeigen.

Gleichzeitig suche ich Nähe. Eine Nähe, die nicht inszeniert ist, sondern entsteht, wenn Vertrauen da ist. Vielleicht liegt darin eine leise Verwandtschaft zu Nan Goldin. Ich möchte keine Distanz herstellen, sondern Teil des Moments sein, ohne ihn zu stören.

Mein Umgang mit Licht ist intuitiv. Ich arbeite selten gegen das Licht, sondern mit ihm, nehme es an, lasse es wirken. In dieser Zurückhaltung sehe ich eine Verbindung zu Peter Lindbergh, auch wenn mich weniger das Ikonische interessiert als das Unfertige, das Fragile, das oft übersehen wird.

Ich gehe nah heran, manchmal sehr nah. Doch Nähe ist für mich keine Technik, sondern eine Haltung. Ich möchte nicht beobachten, ich möchte begegnen. In dieser Reduktion, in der Konzentration auf das Wesentliche, fühle ich mich beeinflusst von Richard Avedon. Der Hintergrund tritt zurück, manchmal verschwindet er ganz. Was bleibt, ist der Mensch und das, was zwischen uns passiert.

Ich gebe keine Antworten. Ich halte Momente aus. Meine Bilder machen sichtbar, was sich nicht sofort erschließt.

Für Unternehmen bedeutet das: Ich produziere keine glatten Oberflächen. Ich arbeite gegen die Routine des Sehens. Meine Bilder wollen nicht gefallen, sie wollen berühren – und manchmal irritieren.

Ich verstehe Fotografie nicht als Inszenierung, sondern als Begegnung.

Und vielleicht ist genau das mein Angebot: Die analog anmutende Begegnung mit und in einem Bild.“

 

FLANIEREN

Ich habe viele Rollen in meinem Leben übernommen. Die des Marketers. Die des Werbers. Die des strategischen Beraters. Die des Fotografen. Aber die wichtigste ist unsichtbar: die des Flaneurs. Wer flaniert, schaut anders – und wer anders schaut, sieht mehr. Für einen Marketingmenschen ist das ein Geschenk. Für einen Fotografen: Pflicht und Kür zugleich.

Flanieren bedeutet nicht, ziellos zu sein. Es bedeutet, sich dem Zufall bewusst auszusetzen. Während der Manager den kürzesten Weg sucht und der Konsument durch Algorithmen gelenkt wird, sucht der Flaneur das Dazwischen. Er entdeckt das Ungeplante, das Ungesagte – das, was kein Briefing vorgibt. In einer Welt der klaren KPIs und Target Audiences ist das ein radikaler Akt.

Der Flaneur als Markenforscher
Im Marketing sprechen wir von „Zielgruppen“, „Touchpoints“, „User Journeys“. Alles ist vermessen, segmentiert, getrackt. Aber die Wahrheit einer Marke offenbart sich oft nicht in Zahlen, sondern in einem Blick, einem Nebensatz, einer kleinen Geste im richtigen Moment. Wer flaniert, trainiert genau diesen Blick.

Der Fotograf als Flaneur
Als Fotograf bin ich kein Jäger. Ich bin Sammler. Ich warte, beobachte, lasse mich finden von dem Bild. Flanieren bedeutet: nicht suchen – finden. Die besten Fotos entstehen nicht auf Kommando, sondern in Lücken. Zwischen zwei Straßenzügen. Zwischen Licht und Schatten. Zwischen zwei Posen. Zwischen Vorher und Nachher. Das Ruhrgebiet ist damit großzügig und ich liebe es dafür: Es zeigt sich nicht aufdringlich, aber offen. Ein Blick genügt, und es erzählt dir etwas. Wenn du stehen bleibst. Wenn du langsam gehst. Wenn du ihm Zeit widmest.

Langsamkeit als Strategie
In der Marketingwelt ist Langsamkeit kein Wert. Geschwindigkeit ist alles: schnelle Reaktion, schnelle Trends, schnelle Kampagnen. Aber ich glaube: Wer nicht langsam schaut, verpasst das Wesentliche. Flanieren ist keine Nostalgie – es ist eine hochmoderne Form der Wahrnehmung. In einer überreizten Welt ist sie fast schon revolutionär.

Denn was ist die Aufgabe von Marken? Nicht nur zu verkaufen, sondern zu verbinden. Mit Menschen, mit Momenten, mit Bedeutung. Und wer das wirklich will, der muss verstehen, wie Menschen sich bewegen – nicht nur durch Märkte, sondern durch Straßen, Städte, Gefühle.

Flaneur mit Haltung
Ich bin Marketingmensch. Ich liebe Konzepte, Kommunikation, Klarheit. Aber ich bin auch Fotograf. Und als solcher weiß ich: Das Beste entsteht, wenn man bereit ist, sich treiben zu lassen. Der Flaneur lebt nicht gegen die Zeit – er lebt in ihr, achtsam, beobachtend, neugierig.

Und vielleicht brauchen wir genau das heute: weniger Eile, mehr Blick. Weniger Ziel, mehr Weg. Weniger Kampagne, mehr Gefühl.

Also gehe ich los. Kamera in der Tasche. Notizbuch im Kopf. Und ich lasse die Stadt mir ihre Geschichten erzählen.

Denn wer flaniert, wird selten enttäuscht – aber oft beschenkt.

Sie möchten die Kraft des Flanierens spüren? Fordern sie mich!

 

HINTERZIMMER

In Hinterzimmern wird gezockt, werden Verträge per Handschlag gemacht, da fallen die Hüllen. Sinnbildlich und real. Im Hinterzimmer passiert, was man nicht sehen darf, aber dazugehört. Hier gehen die Walking Acts der großen Paraden zur Toilette. Hier liegt die Droge Dopamin offen rum. Worte, geladen wie Waffen, warten in den Schubladen. Künstliche Intelligenz bietet sich willfährig an. Es duftet nach schwerem Parfum, der Rhythmus des Lebens dröhnt von der Strasse bis ins Zwerchfell. Im Hinterzimmer findet die Magie statt. Protzige Empfänge und dicke Hosen haben Sie schon genug gesehen. Wir treffen uns da wo es aufregend ist, bei den Machern – im Hinterzimmer des Marketings, des Brandings, des Storytellings und der Fotografie.

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